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[Unterhaltung] Wilhelms-Schrei

21. Dezember 2010

Die immer gleiche Verwendung des sogenannten Wilhelms-Schrei – das vermutlich berühmteste Soundklischee in der Filmgeschichte – war der Auftakt eines Insider- bzw. berufsspezifischen Running Gags, der auf den US-amerikanischer Tontechniker und Tongestalter Ben Burtt (geboren 12. Juli 1948 in Jamesville, New York) zurück geht.

Burtt gilt als Pionier auf dem Gebiet der modernen Tontechnik, vor allem in Science-Fiction- und Fantasy-Filmen und entwarf viele Toneffekte für Star Wars, unter anderem die Stimme des Roboters R2-D2, der Sound der Lichtschwerter sowie den Klang des Düsenschlitten-Rennen (speederbike race).

Ben Burtt nahm an, dass der Wilhelmsschrei in Star Wars zum ersten Mal verwendet worden sei, jedoch gab es bereits seit 1953 viele Filme, in denen dieser Sound immer wieder verwendet worden ist.

Selbst in Computerspielen taucht dieser Schrei auf. So kann man ihn zum Beispiel in der vierten Episode von Tales of Monkey Island hören, als De Singe in das Wind Control Device geschubst wird. Auch im 2010 erschienenen Western-Spiel Red Dead Redemption wurde der Wilhelms-Schrei verwendet.

Sheb Wooley wird von vielen als die wahrscheinlichste Stimme für den Wilhelms-Schrei bezeichnet.

Der Name des Schreis leitet sich von der Nebenfigur Wilhelm im Film Der brennende Pfeil ab, welcher den Schrei ausstößt, als er von einem Pfeil getroffen wird. Die erste Verwendung fand der Effekt im Film Die Teufelsbrigade, in dem ein Mann den Schrei ausstößt, der von einem Alligator gefressen wird.

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