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[Deutschland] Auswärtiges Amt und freie Software

10. Februar 2011

Photo by Arne List - Vielen Dank

So in aller Stille kann sich das Auswärtige Amt doch nicht von freier Software abwenden.

Auszug aus der Vorab-Fassung der Anfrage von Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Fraktion an das Auswärtige Amt vom 26. Januar dieses Jahres:

* Unter der damaligen rot-grünen Bundesregierung hat das Auswärtige Amt seit Anfang 2002 begonnen, die Rechner – auch in den einzelnen Botschaften – auf freie Software umzustellen. Dies beinhaltet Betriebssystem, Büro- und Server-Software und weitere Anwendungen.

* In einem Bericht des Magazins „heise online“ von 2007 heißt es, das Auswärtige Amt sei seit der Umstellung auf freie Software das mit Abstand am wirtschaftlichsten handelnde Bundesministerium bei den IT-Kosten.

* Im Jahr 2005 hätten die IT-Ausgaben dort pro Kopf im Jahr bei nur 1.190 Euro gelegen. Andere Ministerien haben dem Bericht zufolge dafür mindestens das Doppelte und teilweise bis zu 5.000 Euro ausgegeben.

* Nicht nur die Arbeitsplatzrechner wurden auf freie Software umgestellt. Alle Server, sowohl in Berlin als auch in den 230 Auslandsvertretungen, werden mit freier Software betrieben und sichervernetzt. Beim Einsatz proprietärer Software hätte der Aufbau dieses weltweiten Intranets etwa 100 Millionen Euro gekostet. Mit freier Software konnte dieses Vorhaben für nur 17 Millionen Euro erfolgreich umgesetzt werden.

Die vollständige Anfrage – auch mit den 16 Fragen – finden Sie hier

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