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In Europa gehen ab heute die Lichter aus – Teil 2

1. September 2011

Ab heute – 1. September 2011 – gilt europaweit das Herstellungsverbot der konventionellen 60Watt Glühbirnen. Lediglich die restlichen Lagerbestände dieser Lampen dürfen noch abverkauft werden.

Zeitgleich geben die beiden größten Lampenhersteller – Philips und die Siemenstochter Osram – eine empfindliche Preiserhöhung (25-30%) der Energiesparlampe bekannt. Als Begründung wird die Verteuerung der seltenen Erden am Weltrohstoffmarkt angegeben. Allerdings sind die Preise für diese seltenen Erden bereits schon vor Monaten gestiegen. Das kritisieren auch die Verbraucherschützer.

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Sie sollten sich Ihren Vorrat an noch preiswerten Eneregiesparlampen sichern, bevor die Verteuerung von bis zu 30% durch den Handel an Sie weitergegeben wird.

Der Grund für das Verbot der konventionellen Glühbirne – auch Edisonlampe genannt – ist offiziell der zu geringe Wirkungsgrad, denn eine Glühlampe hat die Energieeffizienzklasse G.

Diese Einheit gibt an, wie wirkungsvoll die aufgenommene Energie in nutzbare, messbare Leistung umgesetzt wird. Diese Leistung ist im Fall der Glühlampe der Lichstrom, der in Lumen [lm] angegeben wird.

Allerdings muß bei Glühlampen auch die Farbtemperatur beachtet werden, die in Klevin [K] gemessen wird. Diese Zahl gibt an, ob das Licht als kalt oder als warm empfunden wird.

Einer größten Nachteile der Energiesparlampen ist das als kalt empfundene Licht, das dieser Lampentyp abgibt.

Folgende Tabelle zeigt, welche Farbtemperatur – also wieviel Kelvin – verschiedene Lichtquellen haben:

1500 K … Kerze
2200 K … Glühlampe (40 W)
2680 K … Glühlampe (60 W)
2800 K … Glühlampe (100 W)
3000 K … Glühlampe (200 W)
3000 K … Halogenlampe
4000 K … Leuchtstofflampe (Kaltweiß)
5000 K … Morgensonne-/Abendsonne
5500 K … Vormittags- / Nachmittagsonne

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