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[Freie Software] Browser » SRWare Iron « Version 19 erhältlich – Alternative zu Google Chrome, aber OHNE Bedenken bei Datenschutz und Sicherheit

28. Juni 2012 Kommentare aus

Der kostenfreie Internet-Browser » SRWare Iron « bietet alle Vorteile von Googles Browser Chrome (Geschwindigkeit, Plattformunabhängigkeit, zahlreiche Erweiterungen) ohne der Nachteile bei Datenschutz und Sicherheit.

SRWare Iron 19 enthält alle neuen Leistungsmerkmale (features), Veränderungen und Aktualisierungen, die auch in der aktuellen Version von Google Chrome 19 enthalten sind.

Selbstverständlich können Sie mit SRWare Iron auch alle Erweiterungen (add ons) verwenden, die es für Google Chrome gibt und die Sie sich kostenfrei vom Chrome Webstore herunter laden und in SRWare Iron installieren und anwenden können.

Natürlich ist SRWare Iron sowohl für Window , Linux als auch für MacOS erhältlich.

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Beide Internet-Browser, Goggle Chrome und SRWare Iron, basieren auf dem gleichen Open-Source-Projekt Chromium, das auch die Grundlage für das Betriebssystem Google Chrome OS bildet.

Anders als beim den beiden freien Office-Paketen LibreOffice und OpenOffice, deren Entwicklung seit einiger Zeit nun in unterschiedliche Richtungen gehen, hat SRWare für den Browser Iron den Chromium-Quellcode lediglich von den bedenklichen Teilen bei Datenschutz und Sicherheit befreit. Damit ist eine vollständige Kompatibilität zu Google Chrome sichergestellt.

Eine detaillierte Gegenüberstellung von SRWare Iron und Google Chrome finden Sie hier.

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[Sicherheit] So überprüfen Sie, ob Ihr Computer sicher vor dem Flame-Spionagevirus geschützt ist

6. Juni 2012 Kommentare aus

Der digitale Spionagevirus Flame ist in der Lage, sich über die Microsoft Aktualisierungsfunktion „Windows-Update“ zu verbreiten.

Unter anderem ist das dadurch möglich, daß die Schadsoftware von den Angreifern mit einem offiziellen Microsoft-Zertifikat digital signiert worden ist und so von Ihrem Windows-Rechner als vertrauenswürdig angesehen wird.

Microsoft hat darauf reagiert und in Folge die betroffenen Zertifikate auf ungültig gesetzt. In Folge müssen jedoch Komponenten auf Ihrem Windows-System aktualisiert werden. Dies geschieht automatisch mit dem Windows-Update KB2718704.

Den offiziellen Microsoft-Hinweis dazu finden Sie hier und dort finden Sie auch eine Liste der davon betroffenen Windows-Systeme.

Das Windows-Update KB2718704, das automatisch über die Windows Aktualisierungsfunktion (Windows Update) auf Ihrem Windows-System installiert wird, schützt Sie vor dem ungültigen Zertifikat, mit dem der Spionagevirus Flame signiert worden ist.


Wenn Sie sich nun selbst davon überzeugen wollen, ob Ihr Windows-System jetzt sicher ist, gehen Sie folgendermaßen vor:

1.) Öffnen Sie eine Befehlszeile (dos box, command line) und starten Sie mit certmgr.msc das Microsoft Zertifikat-Snap-in.

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2.) Im Microsoft Zertifikat-Snap-in können Sie unter Nicht vertrauenswürdige Zertifikate – Zertifkate nun alle Zertifikate Ihres Windows-Systems ansehen, die wegen eines Missbrauchs von offizieller Stelle zurückgezogen worden sind.

Im Falle des Spionagevirus Flame sind das drei Microsoft-Zertifikate und Ihr Windows-System wird daher die Flame-Dateien nicht mehr als offizielle Microsoft-Komponenten einstufen – gut so.

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Wenn Sie generell die digitalen Unterschriften der Systemdateien Ihres Windows-Systems überprüfen wollen, dann können Sie dies mit dem Programm sigverif.exe machen, das sich unter C:\ Windows \ System32 befindet.

Dieses Programm legt die Protokoll-Datei C:\ Windows \ SIGVERIF.TXT an, aus der Sie genau die digitalen Signaturen Ihrer Systemdateien einsehen können.


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