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[Windows Expertenwissen] Windows 7 Boot Manager wiederherstellen (Windows 8 Metro Boot Manager durch Windows 7 Boot Manager ersetzten)

31. Januar 2013 Kommentare aus

Graphic by The Tango! Desktop Project - Thank you !

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Wenn Sie Windows 8 zu einem bereits vorhandenen Betriebssystem installieren wollen, dann sollten Sie folgendes bitte unbedingt beachten:

 

Windows hat seit je her die Eigenheit, daß es bei der Installation den Master Boot Record (MBR) ohne Rückfrage einfach überschreibt und durch seinen eigenen Boot Manager ersetzt.

 

Ist z. B. Windows 7 bereits auf Ihrem Computer installiert und Sie installieren Windows 8 als weiteres Betriebssystem, dann wird der Boot Manager Ihres Startlaufwerks einfach durch den Boot Manager von Windows 8 ersetzt.

Das bedeutet, daß Sie nach dem Startvorgang Ihres Computers (boot process) zuerst den Startbildschirm (boot screen) von Windows 8 in seiner neuen Optik sehen und erst dann Ihre Betriebssystemauswahl treffen können – das kann etwas nervig sein.

Um nun den klassischen Windows 7 Boot Manager mit seiner recht neutralen Optik wieder zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie in Windows 8 eine Eingabeaufforderung (command prompt) mit Administrationsrechten. Sie erledigen das, indem Sie die Tasten Windows + X drücken (alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste in die untere linke Bildschirmecke klicken) und dann auf Eingabeaufforderung (Administrator) klicken.
  2. Zum Vergrößern bitte anklicken !

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  3. In der Eingabeaufforderung mit Administrationsrechten geben Sie nun folgendes ein:

    Zum Aktivieren des Windows 7 Boot Managers:
    bcdedit /set {default} bootmenupolicy legacy
     
    Zum Aktivieren des Windows 8 Boot Managers:
    bcdedit /set {default} bootmenupolicy standard

  4.  

  5. Fertig

Nach den Neustart des Computers haben Sie den entsprechende Boot Manager, über den Sie nun das zu startende Betriebssystem auswählen können – falls Sie eben mehrere Betriebssysteme auf Ihrem Rechner installiert haben.

[Windows Expertenwissen] „64-Bit sind immer schneller?“ – Vergleich des Leistungsindex von Windows 7 in der 32-Bit & 64-Bit-Version

24. Januar 2013 Kommentare aus


Auf allen Computern mit Windows 7 war von Haus aus stets die 64-Bit-Version von Windows 7 installiert. Für die 64-Bit-Version spricht, daß Intel- und AMD-Prozessoren dadurch theoretisch bis zu 256 TiB Arbeitsspeicher verwenden können, denn der Adressbus von Intel64 und AMD64 ist 48 Bit breit. (Anmerkung: 1 TiB = 240 Byte = 1 099 511 627 776 Byte, also etwa 1 Terabyte).

Sollten Sie jedoch einen Drucker oder Scanner verwenden wollen, für den der Hersteller keinen aktuellen 64-Bit-Treiber bereitstellt, dann können Sie auf die 32-Bit-Version von Windows 7 wechseln.

Wie aber verändert sich der Leistungsindex von Windows 7 in bei einem Wechsel von der 64-Bit auf die 32-Bit-Version?

Sehen Sie dazu folgenden Vergleich, der auf ein und demselben Notebook durchgeführt worden ist.

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Das Argument „64-Bit sei / sind immer schneller“ ist eine Marketing-Aussage und gibt damit grundsätzlich falsch dargestellte 32/64-Bit-Architekturunterschiede weiter.

Denn wie Sie erkennen können erreicht Windows 7 sowohl in der 32-Bit- als auch in der 64-Bit-Version einen nahezu identischen Leistungsindex. Die Unterschiede im 10tel-Bereich können als Messunschärfe verstanden werden und fallen wirklich nicht weiter ins Gewicht.

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Bitte beachten Sie, daß die Leistungsskala in Windows nicht einheitlich ist. Die Gesamtbewertung der Computerleistung ergibt sich aus der niedrigsten Teilbewertung.


Leistungsskala in Windows, wobei ein kleiner Wert auch eine niedrige Leistung darstellt:

  • Windows Vista: Von 1,0 bis 5,9
  • Windows 7: Von 1,0 bis 7,9
  • Windows 8: Von 1,0 bis 9,9



Welcher Leistungsindex ist für die verschiedenen Anwendungsbereiche erforderlich?

  • Büroanwendung – z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen, E-Mails und Internetrecherchen
    Höhere Teilwerte für die Kategorien CPU und Arbeitsspeicher; für Desktop- und 3D-Grafik sind in der Regel Teilbewertungen ab 2 ausreichend.

  • Spiele und grafikintensive Programme – z.B. digitale Videobearbeitung oder realistische First-Person-Spiele
    Höhere Teilbewertungen für Arbeitsspeicher, Desktopgrafik, 3D-Spielegrafik und CPU; für die Festplatte genügt in der Regel eine Teilbewertung ab 3.

  • Media Center-Leistungsmerkmal – z.B. erweiterte Multimediafeatures, Aufzeichnen von HDTV-Programmen
    Höhere Teilbewertungen in den Kategorien CPU, Festplatte und Desktopgrafik; für die Kategorien Arbeitsspeicher und 3D-Grafik reichen in der Regel Teilbewertungen von 3 aus.



Wie sind die Zahlen des Windows 7 Leistungsindex zu bewerten?

  • Leistungsindex bis 2 – Für allgemeine Aufgaben wie Geschäftsprogramme oder Suchvorgänge im Internet, jedoch nicht leistungsfähig genug, um Aero oder die erweiterten, unter Windows 7 verfügbaren Multimediafeatures auszuführen.

  • Leistungsindex bis 3 – Viele Features von Windows 7 können auf einer Basisstufe ausgeführt werden, z. B. Windows 7-Design mit einer Auflösung von 1280 × 1024, jedoch Probleme beim Anzeigen des Designs auf mehreren Monitoren; Wiedergabe von Digitalfernsehinhalte möglich, aber kein hochauflösendes Fernsehen (High Definition TV, HDTV)

  • Leistungsindex zwischen 4 und 5 – Ausführen der neue Features von Windows 7 und Unterstützung der Ausführung von mehreren Programme.

  • Leistungsindex zwischen 6 und 7 – Ein solcher Computer ist mit einer schnelleren Festplatte ausgestattet – herkömmliche Laufwerke kommen nicht über den Wert 5,9. Zudem werden grafikintensive Highend-Anwendungen (beispielsweise Multiplayer- und 3D-Spiele) und das Aufzeichnen / Wiedergeben von HDTV-Inhalten unterstützt.



(Quelle: Microsoft: What is the Windows Experience Index)

[Windows Expertenwissen] Windows 8 Pro Installations-DVD inkl. Key für EUR 14,99 bzw. EUR 29,99 – aber nur mehr bis zum 31. Januar 2013

22. Januar 2013 Kommentare aus


Eine Tatsache wird durch den Namen Microsoft Upgrade Offer völlig verschleiert:

Mit dem Windows 8 Upgrade-Assistent erhalten Sie einen (1) eigenständigen Windows 8 Pro Produktschlüssel (product key) und alle Dateien, um daraus eine bootfähige Installations-DVD von Windows 8 Pro zu erstellen und so Windows 8 Pro auf jedem beliebigen Notebook bzw. PC komplett neu zu installieren, zu aktivieren und zu verwenden.

Für den Bestell- und Download-Vorgang von Windows 8 Pro mit dem Windows 8 Upgrade-Assistenten benötigen Sie lediglich eine Windows-Version ab Windows XP.

Das Ganze kostet bis zum 31. Januar 2013 lediglich EUR 29,99 bzw. mit Gutschein nur EUR 14,99, falls Sie zwischen 2. Juni 2012 und dem 31. Januar 2013 einen neuen Notebook oder PC mit Windows 7 gekauft haben.

Sie sollten also nicht allzu lange warten, denn Sie ersparen sich damit den Neukauf einer Vollversion von Windows 8 Pro, die ab dem 1. Februar 2013 immerhin EUR 279,99 kosten wird.

Aus den heruntergeladen Dateien lässt sich mit Hilfe des kostenfreien Programms ImgBurn eine bootfähige Installations-DVD von Windows 8 Pro erstellen, mit der Sie Windows 8 Pro auf jedem Rechner installieren können, der die Systemanforderungen von Windows 8 erfüllt.

Dabei gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Laden Sie das kostenfreie Programm ImgBurn herunter und installieren es. Zusätzlich sollten Sie die deutsche Sprachdatei herunterladen und diese in das Unterverzeichnis Languages von ImgBurn entpacken.
     
  2. Laden Sie den Windows 8 Upgrade-Assistenten herunter und starten diesen.
     
  3. Ihr Rechner wird nun auf die Handware-Anforderungen geprüft. Sind alle Prüfungen positiv abgeschlossen worden, können Sie weiter machen und mit die Bestellung des Windows 8 Pro Produktschlüssels (product key) und dem Download der Installationsdateien fort fahren, indem Sie die notwendigen Bestelldaten und die Bezahlart im Windows 8 Upgrade-Assistenten eintragen.
     
  4. Der Windows 8 Pro Produktschlüssel wird Ihnen sofort nach der Bestellung angezeigt und zusätzlich als E-Mail an die von Ihnen eingegebenen E-Mail-Adresse zugeschickt. Alle Installationsdateien werden im Verzeichnis C:\ESD\ auf Ihrer Festplatte abgelegt. Der Download benötigen mit einer 2MBit-Leitung etwas weniger als 2 Stunden.
     
  5. Nach dem erfolgreichen Herunterladen aller Dateien beenden Sie den Windows 8 Upgrade-Assistenten, indem Sie auf Vom Desktop aus starten klicken.
     
  6. Starten Sie nun ImgBurn und wählen Sie Imagedatei aus Dateien/Ordner erstellen.

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  7. Klicken Sie auf
    (1) Nach einem Ordner suchen … und wählen Sie
    (2) das Quell-Verzeichnis C:\ESD\Windows aus. Klicken Sie anschließend auf
    (3) Nach einem Ordner suchen … und wählen Sie das Ziel-Verzeichnis aus, in welches Sie die Image-Datei speichert wollen.

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  8. Klicken Sie nun auf
    (1) Erweitert, anschließend auf
    (2) Startfähige Disk und markieren die Option
    (3) Image startfähig machen. Wählen Sie mit
    (4) Nach einer Datei suchen… die Datei etfsboot.com aus dem Verzeichnis C:\ESD\Windows\boot\. Korrigieren Sie unter
    (5) Zu ladende Sektoren die Zahl auf 8 und starten Sie den Vorgang mit
    (6) Erstellen

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  9. Klicken Sie bei der Frage Möchten Sie, daß ich nur den Inhalt von ‚Windows‘ dem Image hinzufüge? auf Ja.
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  10. Bestätigen Sie den Medium-Namen mit Ja.
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  11. Den anschließend angezeigten Bericht bestätigen Sie mit OK.
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  12. Ist der Erstellvorgang erfolgreich abgeschlossen, wählen mit
    (1) Modus den
    (2) EZ-Modus Wähler… aus.

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  13. Legen Sie nun eine leere DVD-Disk in Ihren DVD-Brenner ein und klicken Sie auf Imagedatei auf Disk schreiben.
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  14. Wählen Sie nun mit
    (1) Nach einer Datei suchen… als Quelle die Imagedatei aus, die Sie unter Punkt 7.3 als Ziel angegeben haben. Wählen Sie unter
    (2) Ziel Ihren DVD-Brenner aus und starten Sie den Brennvorgang mit
    (3) Schreiben.

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  15. Fertig ! – Viel Vergnügen mit Ihrer Installations-DVD und Windows 8 Pro zum Sonderpreis !

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Mit Ihre bootfähige Windows 8 Pro Installations-DVD und Ihrem Produktschlüssel können Sie nun Windows 8 Pro auf jedem Notebook oder PC installieren, der die Systemanforderungen von Windows 8 erfüllt. Gleichzeitig können Sie mit dieser DVD auch eine beschädigte Windows 8 Installation reparieren.

[Windows Expertenwissen] 32-Bit-Treiber mit Windows 7 verwenden

21. Januar 2013 Kommentare aus
Graphic by The Tango! Desktop Project - Thank you !

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Ist auf Ihrem Notebook (oder PC) die 64-Bit-Version von Windows 7 installiert, werden Sie mitunter schon festgestellt haben, daß sich der Treiber Ihres alten Druckers, Scanners oder eines anderen Peripheriegeräts nicht installieren lässt. Wenn der Hersteller Ihrer Hardware nun keinen passenden, aktuellen 64-Bit-Treiber zur Verfügung stellt, können Sie Ihr vorhandenes Gerät mit Windows 7 64-Bit nicht verwenden.

Viele Hersteller von Hardware bieten einfach keine notwendigen 64-Bit-Treiber für ihre alten Hardware an. Damit bringen sie Kunden dazu, neue Hardware zu kaufen, obwohl die vorhandenen Geräte durchaus noch sehr gut einsetzbar ist.

Einige sehr wichtige Tatsachen werden Ihnen nämlich verschwiegen:

Wichtiger Hinweis:
Beachten Sie allerdings die Lizenzvereinbarungen von Windows: Pro gültigen Produktschlüssel darf nur jeweils eine (1) Windows-Version installiert und betrieben werden.

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Mit einer 32-Bit-Architektur war es bisher möglich, maximal 4 GB Arbeitsspeicher (physisch und virtuell, also auch zusammen mit dem ausgelagerten Arbeitsspeicher) zu adressieren. Abhängig von der Hauptplatine (motherboard) ist der verwendbare Bereich eines 32-Bit-Betriebssystems aber typischerweise auf 2,9 – 3,5 GB einschränken.

Mit eine 64-Bit-Architektur ist es nun möglich, theoretisch bis zu 256 TiB Arbeitsspeicher zu verwenden, denn der Adressbus von Intel64 und AMD64 ist 48 Bit breit. (Anmerkung: 1 TiB = 240 Byte = 1 099 511 627 776 Byte, also etwa 1 Terabyte).

Hat der Rechner, auf dem Windows installiert ist, mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung, dann werden Verarbeitungen direkt im RAM ausgeführt und Windows muß eben nicht einen Teil der Festplatte als auslagerten Arbeitsspeicher (d.h. virtuellen Arbeitsspeicher) verwenden.

Dadurch läuft das Betriebssystem und alle Programme auch viel rascher, denn RAM-Speicherbausteine haben sehr viel kürzere Zugriffszeiten als eine Festplatte. Das macht sich vor allem bei sehr speicherintensiven Programmen, wie z. B. Bild-, Sound- oder Video-Bearbeitung sehr stark bemerkbar.

Diese Technik stammt noch aus der Zeit, in der die Preise für RAM-Bausteine noch sehr hoch waren.

 

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