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[Windows Expertenwissen] 32-Bit-Treiber mit Windows 7 verwenden

21. Januar 2013
Graphic by The Tango! Desktop Project - Thank you !

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Ist auf Ihrem Notebook (oder PC) die 64-Bit-Version von Windows 7 installiert, werden Sie mitunter schon festgestellt haben, daß sich der Treiber Ihres alten Druckers, Scanners oder eines anderen Peripheriegeräts nicht installieren lässt. Wenn der Hersteller Ihrer Hardware nun keinen passenden, aktuellen 64-Bit-Treiber zur Verfügung stellt, können Sie Ihr vorhandenes Gerät mit Windows 7 64-Bit nicht verwenden.

Viele Hersteller von Hardware bieten einfach keine notwendigen 64-Bit-Treiber für ihre alten Hardware an. Damit bringen sie Kunden dazu, neue Hardware zu kaufen, obwohl die vorhandenen Geräte durchaus noch sehr gut einsetzbar ist.

Einige sehr wichtige Tatsachen werden Ihnen nämlich verschwiegen:

Wichtiger Hinweis:
Beachten Sie allerdings die Lizenzvereinbarungen von Windows: Pro gültigen Produktschlüssel darf nur jeweils eine (1) Windows-Version installiert und betrieben werden.

Good to know IT – Information ist alles
Mit einer 32-Bit-Architektur war es bisher möglich, maximal 4 GB Arbeitsspeicher (physisch und virtuell, also auch zusammen mit dem ausgelagerten Arbeitsspeicher) zu adressieren. Abhängig von der Hauptplatine (motherboard) ist der verwendbare Bereich eines 32-Bit-Betriebssystems aber typischerweise auf 2,9 – 3,5 GB einschränken.

Mit eine 64-Bit-Architektur ist es nun möglich, theoretisch bis zu 256 TiB Arbeitsspeicher zu verwenden, denn der Adressbus von Intel64 und AMD64 ist 48 Bit breit. (Anmerkung: 1 TiB = 240 Byte = 1 099 511 627 776 Byte, also etwa 1 Terabyte).

Hat der Rechner, auf dem Windows installiert ist, mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung, dann werden Verarbeitungen direkt im RAM ausgeführt und Windows muß eben nicht einen Teil der Festplatte als auslagerten Arbeitsspeicher (d.h. virtuellen Arbeitsspeicher) verwenden.

Dadurch läuft das Betriebssystem und alle Programme auch viel rascher, denn RAM-Speicherbausteine haben sehr viel kürzere Zugriffszeiten als eine Festplatte. Das macht sich vor allem bei sehr speicherintensiven Programmen, wie z. B. Bild-, Sound- oder Video-Bearbeitung sehr stark bemerkbar.

Diese Technik stammt noch aus der Zeit, in der die Preise für RAM-Bausteine noch sehr hoch waren.

 

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