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Archive for Mai 2013

[Freie Software] Browser » SRWare Iron « Version 27 erhältlich – Wie Google Chrome, aber OHNE Bedenken bei Datenschutz & Sicherheit

28. Mai 2013 Kommentare aus

Der kostenfreie Internet-Browser » SRWare Iron « bietet alle Vorteile von Googles Browser Chrome (zahlreiche Erweiterungen, Geschwindigkeit, Plattformunabhängigkeit) ohne der Nachteile bei Datenschutz und Sicherheit, denn diese Teile wurden aus Iron entfernt.

 

SRWare Iron 27 für Windows enthält alle neuen Leistungsmerkmale (features), Veränderungen und Aktualisierungen, die auch in der aktuellen Version von Google Chrome 27 enthalten sind.

Kompatibilität zu Google Chrome

Selbstverständlich können Sie mit SRWare Iron auch alle Erweiterungen (add ons) verwenden, die es für Google Chrome gibt, die Sie sich kostenfrei vom Chrome Webstore herunter laden und auch in SRWare Iron installieren und anwenden können.

Derzeit ist SRWare Iron für Window erhältlich, die Version 27 für Linux und MacOS wird in Kürze verfügbar sein.

 

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Die beiden Internet-Browser Goggle Chrome und SRWare Iron basieren auf dem gleichen Open-Source-Projekt Chromium, das auch die Grundlage für das Betriebssystem Google Chrome OS bildet.

Anders als z. B. bei den beiden freien Office-Paketen LibreOffice und OpenOffice, deren Entwicklung in unterschiedliche Richtungen geht, hat SRWare für den Browser Iron den Chromium-Quellcode lediglich von den bedenklichen Teilen bei Datenschutz und Sicherheit befreit. Damit ist eine vollständige Kompatibilität zu Google Chrome sichergestellt.

Eine detaillierte Gegenüberstellung von SRWare Iron und Google Chrome finden Sie hier.

 

Benchmarks gegenüber der Vorversion

Die von Google propagierten Geschwindigkeitsverbesserungen in Version 27 konnten in keinen der Benchmark-Test bestätigt werden.

Bitte beachten Sie, daß die Browser SRWare Iron und Google Chrome auf dem gleichen Projekt Chromium basieren und deswegen die gemessenen Werte auch für Google Chrome zutreffen.

Alle Tests wurden jeweils fünf mal wiederholt und aus den gemessenen Werten wurde der Mittelwert ermittelt, um so eine kleiner Fehlerstreuung zu erreichen.

 

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26. Mai 2013 Kommentare aus

[Linux Expertenwissen] Ubuntu und Windows GEMEINSAM auf einem Rechner – Detaillierte Installationsanleitung

24. Mai 2013 Kommentare aus

[für alle Ubuntu-Versionen ab 12.04 – Zeitaufwand: ca. 30 Minuten]

Einer der großen Bedenken mancher Anwender bei der nachträglichen Installation von Ubuntu auf einem Windows-PC ist die Sorge, Ubuntu dann nicht mehr auf einfache Weise wieder entfernen zu können.

Zudem gibt es für Ubuntu leider oft viel zu umständliche Installationsanleitungen, bei denen Sie drei zusätzliche (!!) Partitionen erstellen sollten. Für viele Anwender ist das viel zu kompliziert, denn es geht auch viel einfacher.

 

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Mit der folgenden Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ubuntu neben Windows so installieren können, daß Sie

  • Ubuntu auf nur einer einzigen Partition installieren,
  • den Windows-Bootloader behalten und
  • damit Ubuntu auch wieder auf sehr einfache Weise entfernen können.

Um also Ubuntu später wieder vollständig zu entfernen, löschen Sie einfach mittels EasyBCD (siehe Erläuterung im Anhang) den Ubuntu-Eintrag aus dem Windows-Bootloader-Menü und löschen danach die gesamte Ubuntu-Partition – So einfach geht das.

      

Good to know IT – Information ist Alles

Die Verwendung von Ubuntu in einer virtuellen Maschine hat neben einen extremen Geschwindigkeitsverlust auch den Nachteil, daß die beeindruckenden Ubuntu-Desktopeffekte von Ubuntu (COMPIZ) nicht funktionieren, weil der Bildschirmtreiber der virtuellen Maschine dafür nicht ausgelegt ist.

      

Für den Installationsvorgang benötigen Sie folgende kostenfreie Programme bzw. Dateien :

  • Universal-USB Installer: Damit erstellen Sie einen Ubuntu-USB-Installationsstick, den Sie für die Ubuntu-Installation benötigen.
  • EasyBCD Non-commercial: Damit erstellen Sie in Ihrem Windows-Bootloader den Ubuntu-Eintrag, sodaß Ihre Ubuntu-Partition auch wirklich booten kann.
  • Ubuntu Desktop: Das ist das eigentliche Installationspacket. Die ISO-Datei ist multilingual und enthält alle verfügbaren Sprachen.

Für Ihre Ubuntu-Installation benötigen Sie mindestens eine freie 10GB Partition, die als unzugeordneter Platz auf Ihrer Festplatte vorhanden ist.

Hinweis: Mit dem kostenfreien Programm GParted und Universal-USB-Installer können Sie einen bootbaren GParted-Stick erstellen, um Ihre Festplatte ohne Datenverlust umzupartitionieren.

Wichtig: Gehen Sie dabei aber sehr gewissenhaft vor, denn eine Fehlbedienung von GParted kann den totalen Verlust aller Festplattendaten zur Folge haben.

     

Der lieben Ordnung halber und weil es leider sein muß !

Diese Anleitung erfolgen selbstverständlich mit Haftungsausschluß, d. h. ohne jegliche Garantie, Gewährleistung oder sonstige Haftung.

     

Die Ubuntu-Installation erfolgt in fünf Abschnitten:

  • A.) Installation von EasyBCD auf der Windows-Partition
  • B.) Erstellen des Ubuntu-USB-Installationssticks
  • C.) Installation von Ubuntu auf einer einzelnen Partition
  • D.) Konfiguration des Windows-Bootloaders, damit Ihre Ubuntu-Partition auch starten kann.
  • E.) Konfiguration der Ubuntu-Auslagerungsdatei für einen optimalen Betrieb.
    Und so gehen Sie nun vor:

A.) Installation von EasyBCD auf der Windows-Partition

A-1.) Die Installation von EasyBCD ist sehr einfach und selbsterklärend – Downloadlink siehe oben.

        

B.) Erstellen des Ubuntu-USB-Installationssticks

B-1.) Nach dem Download starten Sie Universal-USB Installer und geben folgende Daten an:

  • Step 1 – die Version von Ubuntu, welche Sie heruntergeladen haben
  • Step 2 – der Ablageort, wo Sie diese Datei abgespeichert haben
  • Step 3 – den Laufwerksbuchstaben Ihres USB-Sticks

Img769Zum Vergrößern bitte anklicken

Optional können Sie den USB-Stick auch formatieren lassen. Haben Sie alle Angaben gemacht klicken Sie auf Create und der Ubuntu-USB-Installationsstick wird erstellt.

        

C.) Installation von Ubuntu auf einer einzelnen Partition

C-1.) Booten Sie Ihren Laptop oder PC vom Ubuntu-USB-Installationsstick und schalten auf Deutsch als Installationssprache. Klicken Sie anschließen auf Ubuntu installieren.

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C-2.) Die Ubuntu-Installation funktioniert auch, wenn Sie keine bestehende Internet-Verbindung haben. Klicken Sie auf Weiter.

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C-3.) Nun müssen Sie als Installationsart Etwas Anderes auswählen.

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C-4.) Wählen Sie nun den freien, d.h. unzugeordneten Speicherplatz Ihrer Festplatte aus, der mindestens 10GB umfassen sollte.

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C-5.) Bereiten Sie den freien, d. h. unzugeordneten Speicherplatz Ihrer Festplatte für die Ubuntu-Installation vor, indem Sie auf die Schaltfläche mit dem Plus-Symbol (+) klicken.

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C-6.) Verändern und prüfen Sie folgende Partitionseinstellungen:

  • Typ der Partition: Primär – Falls Sie bereits das Maximum von vier primären Partitionen auf Ihrer Festplatte erreicht haben können Sie auch Logisch als Partitionstyp wählen.
  • Benutzen als: Ext4-Journaling-Dateisystem – Dies ist das Standard-Dateisystem für Ihre Ubuntu-Partition.
  • Einbindungspunkt: / – Dies kennzeichnet die oberste Ebene Ihrer Ubuntu-Verzeichnisse.

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Nachdem Sie alle Werte verändert und auch geprüft haben klicken Sie auf OK.

C-7.) Die wichtigste Einstellung (deshalb rot eingekreist): Wählen Sie als Gerät für die Bootloader-Installation Ihre Ubuntu-Partition aus, welche Sie unter Punkt C-6 konfigurierte haben (im Bild /dev/sda3, also die dritte Primärpartition).

 

Wenn Sie diese Einstellung übersehen, dann überschreiben Sie Ihren Windows-Bootloader mit dem Ubuntu-Bootloader.

Prüfen Sie deshalb sehr gewissenhaft diese Einstellung, bevor Sie weiter machen.

 

Zur Kontrolle werden Ihnen alle anderen Einstellungen nochmal angezeigt, die Sie ebenfalls auch nochmals überprüfen sollten.

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Verwechseln Sie die Partitionsangabe /dev/sda3 nicht mit dem Dataeisystem ext4 !  Nachdem Sie alle Werte also überprüft haben klicken Sie auf die Schaltfläche Jetzt installieren.

C-8.) Den folgenden Warnhinweis können Sie mit Weiter bestätigen, denn den Swap-Speicher von Ubuntu werden Sie im Abschnitt D manuell erstellen.

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C-9.) Geben Sie nun die abschießenden Installationsdaten an, wobei Sie bei Ortsangabe wie z.B. München auf Umlaute verzichten müssen.

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Alle weiteren Angaben (Tastaturlayout, Login-Angaben etc) sind selbsterklärend.

Haben Sie alles fertig eingegeben, wird Ubuntu und auch der Ubuntu-Bootloader auf der unter C-6 konfigurierten Partition installiert. Das ist für das einfache Entfernen von Ubuntu sehr wichtig.

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Noch ist Ihre Ubuntu-Installation aber nicht boot-fähig. Dazu müssen Sie nun den Windows-Bootloader konfigurieren.

        

D.) Konfiguration des Windows-Bootloaders, damit Ihre Ubuntu-Partition auch starten kann

D-1.) Nach einem Neustart Ihres Rechners starten Sie kostenfreie Programm EasyBCD, das Sie im Abschnitt A auf Ihrem Windows-Rechner installiert haben.

Eine Zusammenfassung Ihrer momentanen Windows-Bootloader-Einstellungen wird Ihnen angezeigt und sieht in etwas so aus:

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D-2.) Klicken Sie auf Neuen Eintrag hinzufügen und anschließend auf Linux/BSD. Verändern und prüfen Sie nun folgende Einstellungen:

  • Typ: GRUB2 – Wichtig! Bei jeder anderen Auswahl würde Ihre Ubuntu-Partition nicht starten!
  • Name: Eine Bezeichnung Ihrer Ubuntu-Installation, die Ihnen der Windows-Bootloader anzeigen soll. Im Bild unten wäre das Ubuntu 13.04.

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Nachdem Sie alle Werte verändert und sorgfältig geprüft haben klicken Sie auf Entrag zufügen (ja, da ist ein Tippfehler in EasyBCD).

 

Good to know IT – Information ist Alles !

Bei jeder Veränderung Ihrer Festplatten-Partitionierung müssen Sie den Eintrag Ihrer Ubuntu-Partition mit EasyBCD im Windows-Bootloader zuerst löschen und dann neu hinzufügen, sonst startet Ihre Ubuntu-Partition nicht !

 

Starten Sie nun Ihren Rechner neu. Wie Sie erkennen können, ist Ihr Windows-Bootloader erhalten geblieben und zeigt Ihren Ubuntu-Partition mit der Bezeichnung an, die Sie oben angegeben haben.

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Wählen Sie nun Ihren Ubuntu-Eintrag aus bestätigen Sie die Auswahl mit der Eingabetaste.

Die Ubuntu-Partition startet und zeigt nun den Ubuntu-Bootloader GRUB an. Mit der Eingabetaste starten Sie schließlich Ubuntu.

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Konfigurieren Sie nun die Ubuntu-Auslagerungsdatei für den optimalen Betrieb.

        

E.) Konfiguration der Ubuntu-Auslagerungsdatei für einen optimalen Betrieb.

E-1.) Starten Sie ein Eingabe-Terminal, indem Sie in Ubuntu auf das Ubuntu-Symbol oben links klicken und in der Suchzeile terminal eingeben. Klicken Sie anschließend auf Terminal. Alternativ können Sie auch einfach die Tastenkombination STRG + ALT + T drücken.

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E-2.) Erstellen Sie das Verzeichnis für die Ubuntu-Auslagerungsdatei mit folgender Eingabe:

  • sudo mkdir -p /var/cache/swap/

E-3.) Erstellen Sie die Datei swap0 als durchgängige Datei, wobei die Größenangabe unter count gleich 512 plus die RAM-Kapazität Ihres Rechners in MiB ist. Hat Ihre Rechner z.B. 4GB RAM, so ist der Wert für dafür also 4 * 1024 + 512, somit count=4608 und die Eingabe lautet:

  • sudo dd if=/dev/zero of=/var/cache/swap/swap0 bs=1M count=4608

E-4.) Schützen Sie die soeben erstellte Datei vor unbefugtem Zugriff mit folgender Eingabe:

  • sudo chmod 0600 /var/cache/swap/swap0

E-5.) Kennzeichnen Sie die Datei als Ubuntu-Auslagerungsdatei mit folgender Eingabe:

  • sudo mkswap /var/cache/swap/swap0

E-6.) Aktivieren Sie abschließend die Ubuntu-Auslagerungsdatei mit folgender Eingabe:

  • sudo swapon /var/cache/swap/swap0
    Zur Kontrolle: Hier nochmals alle Eingaben mit den Systemantworten.

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Beachten Sie bitte, daß hier für count der Wert 1536 eingegeben wurde, also für einen Rechner mit 1GB RAM-Kapazität und count=1536 war. (1536 berechnete sich aus 1 * 1024 + 512).

E-7.) Binden Sie nun die Ubuntu-Auslagerungsdatei dauerhaft in Ubuntu ein, indem Sie die Systemdatei fstab ergänzen. Öffnen Sie die Systemdatei fstab mit folgender Eingabe:

  • sudo gedit /etc/fstab

Fügen Sie folgende Zeile an das Ende der Systemdatei fstab:

  • /var/cache/swap/swap0 none swap sw 0 0

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Die Zeile oberhalb mit dem Rautensymbol (#) ist eine Anmerkung und kann ggf. auch weggelassen werden. Speichern Sie die Systemdatei fstab und starten Ihre Ubuntu-Partition neu.

E-8.) Überprüfen Sie nun, ob die Ubuntu-Auslagerungsdatei auch nach einen Ubuntu-Neustart ordnungsgemäß eingebunden worden ist. Öffnen Sie dazu nochmals ein Eingabe-Terminal (siehe Abschnitt E-1) und geben folgendes ein:

  • swapon -s

Die Systemantwort sollte hierzu etwa folgendermaßen aussehen.

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Bitte beachten Sie auch hier, daß der Wert für count=1536 war, also für einen Rechner mit 1GB RAM-Kapazität (1536 berechnete sich aus 1 * 1024 + 512) und demnach der Wert für size 1572860 ist (berechnet sich aus 1536 * 1024, Rundungsfehler sind hierbei nichts Außergewöhnliches !).

       

Ziel erreicht !

       

Sie haben nun Ubuntu sowie Windows erfolgreich im Parallelbetrieb auf Ihrem Rechner. Zudem startet Ihr PC mit dem Windows-Bootloader, was sehr große Vorteile hat.

       

Wollen Sie Ubuntu wieder entfernen, löschen Sie zuerst mit EasyBCD den Ubuntu-Eintrag im Windows-Bootloader und entfernen anschließend mit GParted die gesamte Ubuntu-Partition.

       

Wichtiger Hinweis – Zur Erinnerung !

Bei jeder Veränderung Ihrer Festplatten-Partitionierung müssen Sie mit EasyBCD den Eintrag Ihrer Ubuntu-Partition im Windows-Bootloader zuerst löschen und dann neu hinzufügen (siehe Abschnitt D oben), sonst startet Ihre Ubuntu-Partition nicht.

 

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[Linux Expertenwissen] Übersicht über die bekanntesten Linux-Distributionen

16. Mai 2013 Kommentare aus

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Durch die große Anzahl der verschiedenen Linux-Distributionen verliert man schnell den Überblick in diesem Thema. Zudem haben Berichterstattungen und Vergleiche zwischen den einzelnen Linux-Distributionen die Desktop-Anwender so stark verunsichert, daß damit der Schritt in Richtung Linux als Desktop-Betriebssystem nicht gerade erleichtert wurde.

Good to know IT – Information ist Alles

Als Server-Betriebssystem hat Linux schon sehr lange einen hohen Marktanteil, denn der Web- und Datenbank-Einsatz stellt besonders hohe Anforderungen in Punkto Stabilität, Sicherheit und einfache Wartbarkeit an das Betriebssystem. Dieser gute Ruf konnte die Desktop-Anwender entweder gar nicht oder nur sehr langsam erreichen.

Bei Programmen für z.B. die Partitionierung, die Datensicherung oder der Viren-Entfernung, bei denen Boot-CDs zum Einsatz kommen, wird fast ausschließlich Linux von den (auch kommerziellen) Herstellern eingesetzt. Durch die Anpassung an die Windows-Optik, die teilweise vorgenommen wurde, bekommt der Endanwender jedoch nicht mit, daß er jetzt mit einer (optisch angepassten) Linux-Distribution arbeitet.

Mit der folgenden Grafik haben Sie einen Übersicht über die bekanntesten Linux-Distributionen und können auch sehr rasch erkennen, welche Abstammung eine bestimmte Distribution hat.

Damit sollen Ihnen auch ein möglicher Einstieg in Linux als Desktop-Betriebssystem etwas erleichtert werden.

Zum Vergrößern bitte Anklicken

Wegen der freien Verfügbarkeit von Linux und der Möglichkeit, recht rasch eine neue Distribution zu erstellen, gibt es natürlich noch eine große Anzahl weiterer Linux-Distributionen, die jedoch im Allgemeinen keinen so großen Bekanntheitsgrad genießen und damit teilweise wieder vom Markt verschwunden sind.

[Deutschland] Bundesgerichtshof entscheidet am 14.5.2013 über Googles "auto complete"-Funktion – Urteil siehe unten

14. Mai 2013 Kommentare aus

 

Die Bundesrichter in Karlsruhe haben dabei in der Kernfrage zu entscheiden, in wie weit Google (Börsenwert: 291,13 Milliarden US-Dollar, Stand 13.Mai 2013 4:00PM EDT) für die Ergebnisse seines Suchdienstes haftet.

Von dieser Entscheidung ist auch die Klage von Bettina Wulff betroffen, die in einer ähnlichen Klage ihren Prozess gegen Google verschieben hat lassen.

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VI ZR 269/12

LG Köln – Urteil vom 19. Oktober 2011 – 28 O 116/11
OLG Köln – Urteil vom 10. Mai 2012 – 15 U 199/11
abgedruckt in GRUR-RR 2012, 486 und ZUM 2012, 987

[…]

Der Kläger zu 2 stellte im Mai 2010 fest, dass bei Eingabe seines Namens R.S. in dem sich im Rahmen der "Autocomplete"-Funktion öffnenden Fenster als Suchvorschläge die Wortkombinationen "R.S. (voller Name) Scientology" und "R.S. (voller Name) Betrug" erschienen. Dadurch sehen sich die Kläger in ihrem Persönlichkeitsrecht und geschäftlichen Ansehen verletzt. Sie haben u.a. behauptet, der Kläger stehe weder in irgendeinem Zusammenhang mit Scientology noch sei ihm ein Betrug vorzuwerfen noch ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. In keinem einzigen Suchergebnis sei eine Verbindung zwischen dem Kläger und "Scientology" bzw. "Betrug" ersichtlich.

Die Kläger verlangen von der Beklagten, es zu unterlassen, auf der Internetseite ihrer Suchmaschine nach Eingabe des Namens des Klägers zu 2 als Suchbegriff im Rahmen der "Autocomplete"-Funktion die ergänzenden Kombinationsbegriffe "Scientology" und "Betrug" vorzuschlagen. Darüber hinaus begehren sie Ersatz vorprozessualer Rechtsverfolgungskosten und der Kläger zu 2 zusätzlich die Zahlung einer Geldentschädigung. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Die hiergegen gerichtete Berufung der Kläger hat das Oberlandesgericht zurückgewiesen. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgen die Kläger ihr Klagebegehren weiter.

Quelle: Bundesgerichtshof

Nachtrag:

Urteil vom 14. Mai 2013 – VI ZR 269/12

LG Köln – Urteil vom 19. Oktober 2011 – 28 O 116/11
OLG Köln – Urteil vom 10. Mai 2012 – 15 U 199/11
abgedruckt in GRUR-RR 2012, 486 und ZUM 2012, 987
Karlsruhe, den 14. Mai 2013

[…]

Weist ein Betroffener den Betreiber auf eine rechtswidrige Verletzung seines Persönlichkeitsrechts hin, ist der Betreiber verpflichtet, zukünftig derartige Verletzungen zu verhindern.

[…]

[Wissenschaft] Hello Spaceboy – Astronaut Chris Hadfield singt "Space Oddity" von David Bowie an Bord der ISS

14. Mai 2013 Kommentare aus

 

Good to know IT – Information ist Alles

Ground control to Major Tom
Commencing countdown engines on
Check ignition and may God’s love be with you

Bodenstation an Major Tom.
Beginnen Sie mit dem Countdown, Maschinen an.
Prüfe Sie die Zündung und möge Gottes Liebe mit Ihnen sein.

 

[Freie Software] LibreOffice 4.0.3 Final für Windows/Linux/MacOS erhältlich

13. Mai 2013 Kommentare aus

LibreOffice 4.0.3 Final ist das 3te Release der LibreOffice 4.0-Produktreihe, welches sowohl kommerziell als auch privat kostenfrei genutzt werden kann.

LibreOffice 4.0.3 Final enthält 100 anwendungstechnische Korrekturen gegenüber Version 4.0.2 und ist vor allem für die Einsatzgruppen early corporate adopters und private users empfohlen. Konservative Anwender können alternativ LibreOffice 3.6.6 einsetzen, verzichten jedoch dabei auf die zahlreichen neuen Features der Versionsreihe LibreOffice 4.0

Mit der konsequenten Weiterentwicklung von LibreOffice setzt The Dokument Foundation (TDF) – die Entwickler von LibreOffice – wiederum ein deutliches Zeichen in Richtung Qualität, Langlebigkeit und auch Lauffähigkeit auf den führenden Betriebssystemen Windows, Linux und MacOS gegenüber OpenOffice, das seit Version 3.3 vom 25. Januar 2011 nahezu unverändert geblieben ist.

Mit Zuwächsen von +13% bei einer Gemeinde von 100 ständig aktiven Entwicklern pro Monat seit Februar 2013 erfreut sich LibreOffice und die Gemeinde um The Document Foundation Jahr für Jahr steigender Beliebtheit. So hat die Regierung der autonomen Region Extremadura in Spanien mit der Migration zu freier Software begonnen und dabei das Ziel, bis Ende 2013 den Großteil der 40.000 PC auf freie Software mit LibreOffice zu migrieren.  Dadurch sollen 30 Millionen Euro an Software-Lizenzkosten pro Jahr eingespart werden.

 

Good to know IT – Information ist Alles

LibreOffice 4.0.3 Final ist bit-für-bit identisch mit LibreOffice 4.0.3 Release Candidate 3. Falls Sie diese Version bereits installiert haben, ist keine Neuinstallation notwendig.

 

Weitere interessante Informationen

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