Startseite > Unterhaltsames, Unterhaltung > EU-Kommission überlegt, Kalender zu reformieren

EU-Kommission überlegt, Kalender zu reformieren

1. April 2014

(Picture by Ssolbergj – Thank you)

Im Rahmen einer Reform wurde in Brüssel eine Kommission gebildet, die das Ziel hat, die Einteilung des Kalenders zu reformieren und damit eine einfachere und zeitgemäße Jahresaufteilung zu finden.

"Die Jahreseinteilung des Kalenders wurde Ende des 16ten Jahrhunderts – genauer 1582 – verordnet und ist damit über 430 Jahre alt. Eine Reform der Jahreseinteilung ist damit längst überfällig, denn sie entspricht in keinster Weise mehr den Anforderungen eines modernen Zeitmanagements.", so der Vorsitzende der EU-Kommission zur Kalender-Reform.

In der Kommission selbst sind hochrangige Professoren von führenden europäischen Akademien und Universitäten vertreten, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Zeitmanagement auseinandersetzen. Wie weitreichend dabei die Reformen der 12-köpfigen EU-Kommission gehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

"Ein Hauptziel ist es, die unterschiedliche Länge der einzelnen Monate neu zu gestalten und die nahezu konfus anmutende Schaltjahres-Regelung verständlicher zu machen.", brachte der Kommissionsvorsitzende zum Ausdruck.

Spekulationen, es handle sich bei der Reform nur um eine Maßnahme, die schwächelnde Kalender-Industrie anzukurbeln, wies der Kommissionsleiter entschieden zurück. "Nach der Kalender-Reform soll es auf jeden Fall jedem EU-Bürger deutlich leichter und einfacher fallen, das Jahr besser und verständlicher einzuteilen."

 

Good to know IT – Information ist Alles

Der (noch) geltende Kalender mit seiner Einteilung wurde am 15. Oktober 1582 eingeführt und geht auf Papst Gregor XIII zurück, deshalb auch der Name Gregorianische Kalender.

Mit der Bulle Inter gravissimas vom 24. Februar 1582 dekretierte Papst Gregor XIII diese Einführung und regelte damit die Berechnung des Osterfests.

Dabei mussten drei Dinge feststehen: das genaue Datum des Frühlingsanfangs, die Bestimmung des Frühlingsvollmonds und schließlich die Bestimmung des darauf folgenden Sonntags, an dem dann Ostern zu feiern ist.

Den liturgischen Frühlingsbeginn hatte das Konzil von Nicäa – damals korrekt – auf den 21. März festgelegt. Durch die Ungenauigkeit des damals geltenden Julianischen Kalenders trat das astronomische Frühjahrsäquinoktium (Tag-und-Nacht-Gleiche) allerdings inzwischen um zehn Tage früher ein.

%d Bloggern gefällt das: