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[PRISM] Zum Selbst-Nachlesen: » Arbeitsanweisung für Analysten der Homeland Security «

12. Juli 2013 Kommentare aus

Der Bundesminister für Inneres Hans-Peter Friedrich (CSU) wird sich heute (12.7.2013) in Washington um Aufklärung im Fall PRISM bemühen.

Damit Sie sich auch ein Bild über die Arbeitsweise der HomelandSecurity machen können, können Sie hier deren 39-seitige Arbeitsanweisung selbst nachlesen.

Sie enthält neben der Liste von Schlüsselwörter und Suchbegriffen (ab Seite 20 ff.) auch weitere interessante Informationen wie z.B.

  • die drei Ziele im Media Monitoring – ab Seite 4 ff.
  • die Einordnung der Items of Interest (IOI) – ab Seite 5 ff.
  • die Stufen der Berichterstattung – ab Seite 8 ff.
  • die Gefahrenkategorien der Items of Interest (IOI) – ab Seite 10 ff.
  • die vier Schichten von glaubwürdigen Quellen – ab Seite 14 ff.
  • Workflow-Anweisungen – ab Seite 15 ff.
  • die Liste von Schlüsselwörter und Suchbegriffe – ab Seite 20 ff.
  • der Umgang mit Personally Identifiable Information (PII) – ab Seite 22 ff.
  • den Operational Summary Guidance – ab Seite 26 ff.
  • Benutzernamen, Passwörter und Kontaktdaten (teilw. geschwärzt) – Seite 38
    Die vollständige Arbeitsanweisung finden Sie weiter unten.
      Und sollten Sie nach dem Lesen etwas Entspannung benötigen, können Sie Snowden’s Leak – The Game kostenfrei online spielen.

    Snowden’s Leak – The Game: Zum Spielen bitte Anklicken

     

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    [PRISM] V E R A X – The Edward Snowden Story // Short movie by independent Honk Kong filmmakers

    1. Juli 2013 Kommentare aus

    [Sicherheit / Hintergründe] Edward Snowden, der NSA, das Projekt » PRISM « und der europäische Datenschutz

    10. Juni 2013 Kommentare aus

      

    "Der NSA (National Security Agency, d.h. der amerikanische Nachrichtendienst) überwacht den gesamten Internet-Datenverkehr" – Dieses Gerücht wurde schon lange immer wieder erzählt.

      Der 29-jährigen Edward Snowden hat jetzt jedoch eine streng geheime Präsentation und weitere Top-Secret-Informationen über das Projekt PRISM an die englischen Tageszeitung The Guardian übergeben und der Öffentlichkeit damit bestätigt, daß es sich bei der bislang gehegten Vermutung um eine Tatsache handelt.

    Img789Zum Vergrößern bitte anklicken

    Der amerikanische Nachrichtendienst NSA (National Security Agency) hat demnach seit 2007 direkten Zugriff auf alle Daten der Nutzer von großen IT-Dienstleistungsanbietern – im Detail sind bisher genannt worden:

    • AOL
    • Apple
    • Facebook
    • Google
    • Microsoft
    • PalTalk
    • Skype
    • Yahoo
    • YouTube

    Weitere Firmen werden in Zukunft sicherlich noch bekannt werden.

    Für die Auswertung dieser gigantischen Datenmengen hat der NSA im Camp Williams State Military Reservation in Lehi, Utah ein ein Hochleistungsdatencenter errichtet, das eine Speicherkapazität von mehreren Yottabytes (1 YB = 1024 Bytes = 1.000.000.000.000 TeraBytes !! ) hat.

    Zum Vergrößern bitte anklicken

    Die Vorgehensweise des NSA im Projekt PRISM ist, zuerst einmal alles Mögliche zu speichern und in einem zweiten Schritt dann – der Auswertung – Verdächtige zu ermitteln.

    Konkret heißt das für Deutschland: Wenn Sie z.B. einen Dienst wie Facebook, Skype, Google Drive, ein Gerät wie das iPad, das iPhone, ein Android-Geräte oder ein Chrome-OS-Geräte benutzen, werden Ihre Daten auf Verdächtiges ausgewertet.

    Im Weiteren sollte jedem klar sein: Nachdem es in Deutschland die Datenvorratsspeicherung gibt, kann man davon ausgehen, daß dem NSA diese Daten zugänglich sind – bislang hat das die Öffentlichkeit nur noch nicht bestätigt bekommen.

    Natürlich sind neben Privatpersonen auch Firmen betroffen, die z.B. betriebsinterne Daten ausgelagert haben und mit SAAS (software as a service) wie Microsoft Office Live, Google Drive oder anderen Cloud-Diensten oder Online-Speichern arbeiten.

    Um die 27 verschiedenen europäischen Datenschutzgesetze zu vereinheitlichen, sollte es am 29. Mai 2013 im EU-Rat zu einer Abstimmung über den europäischen Datenschutz kommen. Diese Abstimmung wurde jedoch verschoben. Im Vorfeld zeigte sich aber schon, daß es sich dabei um eine starke Aufweichung des Datenschutzes handelt und so formierten sich Proteste, die stark an ACTA erinnerten, jedoch nicht die gleiche Medienaufmerksamkeit erreichten.

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    [Freie Software] LibreOffice 4.0.3 Final für Windows/Linux/MacOS erhältlich

    13. Mai 2013 Kommentare aus

    LibreOffice 4.0.3 Final ist das 3te Release der LibreOffice 4.0-Produktreihe, welches sowohl kommerziell als auch privat kostenfrei genutzt werden kann.

    LibreOffice 4.0.3 Final enthält 100 anwendungstechnische Korrekturen gegenüber Version 4.0.2 und ist vor allem für die Einsatzgruppen early corporate adopters und private users empfohlen. Konservative Anwender können alternativ LibreOffice 3.6.6 einsetzen, verzichten jedoch dabei auf die zahlreichen neuen Features der Versionsreihe LibreOffice 4.0

    Mit der konsequenten Weiterentwicklung von LibreOffice setzt The Dokument Foundation (TDF) – die Entwickler von LibreOffice – wiederum ein deutliches Zeichen in Richtung Qualität, Langlebigkeit und auch Lauffähigkeit auf den führenden Betriebssystemen Windows, Linux und MacOS gegenüber OpenOffice, das seit Version 3.3 vom 25. Januar 2011 nahezu unverändert geblieben ist.

    Mit Zuwächsen von +13% bei einer Gemeinde von 100 ständig aktiven Entwicklern pro Monat seit Februar 2013 erfreut sich LibreOffice und die Gemeinde um The Document Foundation Jahr für Jahr steigender Beliebtheit. So hat die Regierung der autonomen Region Extremadura in Spanien mit der Migration zu freier Software begonnen und dabei das Ziel, bis Ende 2013 den Großteil der 40.000 PC auf freie Software mit LibreOffice zu migrieren.  Dadurch sollen 30 Millionen Euro an Software-Lizenzkosten pro Jahr eingespart werden.

     

    Good to know IT – Information ist Alles

    LibreOffice 4.0.3 Final ist bit-für-bit identisch mit LibreOffice 4.0.3 Release Candidate 3. Falls Sie diese Version bereits installiert haben, ist keine Neuinstallation notwendig.

     

    Weitere interessante Informationen

    [Freie Software] Vergleich OpenOffice / LibreOffice – Teil 1: Aktivitäten

    11. April 2013 Kommentare aus

    Um Ihnen einen kleinen Vergleich der beiden kostenfreien Office-Paketen LibreOffice und OpenOffice zu ermöglichen, sehen Sie hier die Entwicklungsaktivitäten beider Projekte mit Stand 26. März 2013.

    Die Achse ist logarithmisch skaliert – doppelter Abstand bedeutet also gleich 10-fach größerer (!!) Wert.Bbeachten Sie dazu bitte vor allem die Zahlenwerte auf der x-Achse. Wenn in einer Spalte ein Wert fehlt, dann bedeutet das "Hier keine Aktivitäten".

      Zum Vergrößern bitte anklicken

     

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    [Freie Software] LibreOffice 4.0.2 Final für Windows/Linux/MacOS erhältlich

    9. April 2013 Kommentare aus

    LibreOffice 4.0.2 Final ist das 2te Release der LibreOffice 4.0-Produktreihe, welches sowohl kommerziell als auch privat kostenfrei genutzt werden kann.

    Mit der konsequenten Weiterentwicklung von LibreOffice setzt The Dokument Foundation (TDF) – die Entwickler von LibreOffice – erneut ein starkes Zeichen in Richtung Qualität, Langlebigkeit und auch Lauffähigkeit auf den führenden Betriebssystemen Windows, Linux und MacOS gegenüber OpenOffice, das seit Version 3.3 vom 25. Januar 2011 nahezu unverändert geblieben.

    LibreOffice 4.0.2 Final enthält sprachliche und anwendungstechnische Korrekturen und ist vor allem für die Einsatzgruppen early corporate adopters und private users empfohlen. Konservative Anwender können LibreOffice 3.6.5 einsetzen, verzichten jedoch dabei auf zahlreiche neue Features gegenüber LibreOffice 4.0

    Bei Ihrer Migration von LibreOffice 3.x auf LibreOffice 4.0 sollten Sie vor Ihrem Umstieg bitte beachten, daß einige Einstellungen von Version 3.x. werden nicht auf Version 4.x übernommen werden (fdo#57061).

    Good to know IT – Information ist Alles

    LibreOffice 4.0.2 Final ist bit-für-bit identisch mit LibreOffice 4.0.2 Release Candidate 2. Falls Sie diese Version bereits installiert haben, ist keine Neuinstallation notwendig.

    [Freie Software] Weiterentwicklung von LibreOffice 3.6 wird eingestellt, Version 4.0.2 kommt Anfang April 2013

    26. März 2013 Kommentare aus

    Mit der Version 3.6.6 von LibreOffice, die in der Kalenderwoche 15 zwischen 8. und 15. April 2013 kostenfrei erhält sein wird, stellt die Dokument Foundation (TDF) die Weiterentwicklung der Versionsreihe 3.6 von LibreOffice ein und es wird dazu zukünftig keine weiteren Updates mehr geben.

    Plangemäß wird an der Weiterentwicklung der 4er-Reihe von LibreOffice gearbeitet und die neue Version 4.0.2 wird voraussichtlich in der Kalenderwoche 14 zwischen 1. und 7. April 2013 kostenfrei für Windows, MacOS und Linux von hier erhältlich sein. Diese kann gemäß GNU Lesser General Public License (LGPL) Version 3 sowohl privat als auch kommerziell kostenfrei genutzt werden und enthält neben wichtigen Fehlerkorrekturen auch sprachliche Verbesserungen, jedoch keine neuen Leistungsmerkmale (features).

    Für den produktiven Einsatz wird jedoch die Version 3.5 bzw. Version 3.6 empfohlen, denn in Version 4.x kann es aufgrund des recht frühen Entwicklungsstandes immer noch zu Problemen kommen.

    Wenn Sie dennoch einen Umstieg auf Version 4.x vorhaben, sollten Sie vor Ihrem Umstieg die folgenden bekannten Fehler bedenken:

    • einige Einstellungen von 3.x. werden nicht auf 4.x übernommen (fdo#57061)
    • Probleme bei Zugriffen auf Samba-Freigaben
    • Probleme beim Drucken von Präsentationen mit Hintergrundbilder im SVG-Format (fdo#59259)
    • Probleme beim Übertragen (cut-paste) der bedingten Formatierung (fdo#60306, fdo#60311)
    • Probleme beim Definieren eines Objekts auf NamedValue structure in Basic (fdo#60065)
    • Probleme beim Installieren der kommerziellen Erweiterung Duden Rechtschreibprüfung / Duden Korrektor Version 9.0 (fdo#59107)

    Unter Linux:

    • Probleme beim Schließen des remote control window in Impress – möglicherweise ein KDE-Problem (fdo#58699)
    • Probleme beim Verknüpfen von CAIRO mit libpng – Fehlermeldung „no suitable windowing system found, exiting.“ (Abhilfe: Installation von libpng12 (fdo#61571) )

    Good to know IT – Information ist Alles

    Seit der ersten Beta-Version 3.2.99.1 vom 28. September 2010 arbeiten mittlerweile knapp 400 Entwickler an der Weiterentwicklung von LibreOffice.

    Wachstum der Entwicklerzahl von LibreOffice seit der erste Beta-Version 3.2.99.1 (28. September 2010)

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